Lesetipp des Monats

Sprache ohne Worte

Die Welt der Persönlichkeits-entwicklung ist so bunt und vielschichtig. Viele Menschen forschen daran und tragen dazu bei, dass Jede/Jeder sich weiter entwickeln kann. Und eine Möglichkeit ist es, den Punkt der Physis mit zu beachten. Im Urlaub habe ich mich deshalb mit dem Buch: Sprache ohne Worte von Peter A. Levine beschäftgit. Es hat mir sehr gut gefallen. Eine der NLP "Altvorderen" hat immer wieder gefragt: Was ist der Unterschied, der den Unterschied macht, wenn es nicht geklappt hat. Was ist hier anders. Und dieser Satz hat mich motiviert, weiter nach guten Modellen / neuen Formaten für das NLP zu suchen. So bin ich auf Peter A. Levine gestoßen. Seine Forschung bezieht sich auf einen Teil in uns, welcher in Verbindung mit vielen Säugetieren dieser Erde besteht und bezieht es auf PTBS. Ich jedenfall war sehr begeistert. 

Peter A. Levine ISBN 9783466309184

Resilienz - ein Appetithäppchen

Das Wort Resilienz ist in aller Munde. Mein erstes Seminar 1998 war zum Thema Zeit- und Stressmanagement. Resilienz hat dieses Thema abgelöst. Beides...

 

Im Moment sind viele Menschen sehr an ihren Grenzen, was den persönlichen Energielevel betrifft. Viele sind in Angst und Sorge, vielleicht du auch. Das ich dies benenne soll nicht heißen, dass du keinen Grund hast in Angst und Sorge zu sein. Es geht hier darum, wie kannst du evtl. mit dem Ganzen besser umgehen, damit dir nicht so viel Energie für den Alltag verloren geht. 

 

Mein allererstes Seminarthema und wohl auch mit der Auslöser für meine Tätigkeit als Trainerin, Beraterin, Coach und Mediatorin ist die Tatsache, dass wir in Deutschland oft so sehr gestresst sind. Nach meinem mehrjährigen Aufenthalt auf Island ist mir der Unterschied in der Haltung der Menschen zwischen den auf Island und den hier lebenden Menschen aufgefallen; und zwar sehr krass.

 

Damit sich Angst und Sorge nicht noch mehr ausbreiten, rate ich dringend von einem umfangreichen Medienkonsum ab. Ich sorge für mich, indem ich jeden Tag die Zeitung lese und sobald eine Sendung im Fernsehen mit einem sehr emotionalen, auf die Tränendrüse drückenden Thema / Interview anfängt, schalte ich es aus. Ich habe keine Möglichkeit, direkt etwas zu ändern. Und um zu helfen, benötige ich nicht diese emotionalen Filme, welche den Einzelnen nur hilflos zurücklässt. Ich entscheide meine Hilfsangebote eher danach, wo ist aus meiner Sicht die unmittelbare Hilfe am besten möglich?

 

Die Menschen in Deutschland „müssen“ noch dies und das erledigen bzw. müssen unbedingt etwas tun.

Die Menschen auf Island „tun“ einfach. Sie „müssen“ nicht. Sie sind allerdings auch Meister darin, eine Situation zu "retten". 

 

Probiere doch einmal selbst aus, wenn du dir sagst: „Ich mache das jetzt“ und wenn du den Gedanken „Ich muss XY machen“ weglässt. Wie fühlt sich das an? Wie ändert sich dein Gefühl zu den anstehenden Aufgaben? Und solltest du dich insgesamt sehr energielos fühlen, dann werde aktiv und vernetze dich mit anderen. Tausche dich aus, suche Lösungen und tue dir etwas Gutes. Das darfst du, auch wenn es anderswo im Moment nicht so gut ist. 

PS: Managerseminare spricht in der Mai-Ausgabe von einem Jahrzehnt bezüglich des Themas Resilienz. 

PSS: Hier die Wikipedia-Definition: Resilienz 

 

 


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