Lesetipp des Monats

Das gekaufte Herz

Dieses Buch beschreibt was die Kontrolle und Regulierung der eigenen Gefühle im Privat- oder Geschäftsleben anrichten kann. Schon 1983 berichtete Hochschild, wie die menschliche Psyche beeinflusst werden kann und wie dabei Herz und Verstand zusammen wirken. Das Interessanteste daran war für mich damals die Konsequenz, wenn die Gefühle aufgrund der Kommerzialisierung unterdrückt werden und nach "außen" nicht autenthisch gelebt werden können. Es ist im Moment für mich wieder aktuell geworden, da CANON in China nur Mitarbeitende ins Büro lässt, wenn sie lächeln. 

Arlie Russell Hochschild ISBN 978-3-593-38012-4

Monatsrückblick März 2021

Der Frühling stand im März in den Startlöchern und so auch Aufbruch in eine neue Trainingswelt?

 

Logosynthese - Symposium

Online auf ZOOM, am Samstag, den 6.März, wurde das Logosynthese - Symposium von der Organisation  LIA – Logosynthese International Association durchgeführt. Eine sehr informative Veranstaltung und meines Erachtens eine gute Ergänzung zum Neuro-Linguistischen Programmieren. Es hat mir viel Freude bereitet, dort dabei gewesen zu sein.

 

#Weltfrauentag

Jedes Jahr begehen wir den Weltfrauentag und auch den Equal - Pay-Day. Und irgendwie geht es zwar mit der Gleichberechtigung voran, aber im Schneckentempo. Bisher war ich insgesamt 37 Jahre Führungskraft von unterschiedlichen gemischten Teams. Zu Anfang war das natürlich ein umfangreiches Lernfeld. Heute sind viele Situationen in der Führung für mich eine Selbstverständlichkeit. Sogar das Führen auf Distanz habe ich in meiner letzen 4jähren Führungsrolle als Vorstandsvorsitzende geübt, da die Geschäftsstelle in Berlin war und ich von Hamburg aus gearbeitet habe. Gern trage ich dazu bei, das Führen von und mit Frauen sowie den Umgang der Männer mit den Frauen im gemischten Leitungsteam zu verbessern. Mal sehen, ob es mir gelingt, dazu beizutragen, dass mehr Frauen in Führungspositionen gelangen und dort auch bleiben.

 

#VR in der Trainings- und Coachingwelt?

In diesem Monat habe ich mich mit zwei Programmen zu Seminaren und Coachings aus dem Bereich VR (Virtuelle Realität) beschäftigt. ich wollte wissen, ob und wenn ja, wie es geht. Wie ist die Wirkung und sind das nützliche Tools? Ausprobiert habe ich Arthur und Possibl.

Mein Fazit:

Die Aufmerksamkeit ist eine andere, da die Umgebung ja wirklich ausgeblendet ist. Das hat Vorteile.

Der Anstrengungsgrad ist höher, da ja die „kleinen“ Pausen mit abschweifendem Blick auch für natürliche Entspannung während einer konzentrierten Phase sorgen.

Der Lerneffekt ist sicher sehr gut im Bereich welcher inhaltlich mit Informationen zu tun hat. Zum Bespiel eine Maschine zu installieren oder reparieren. Ein Kochrezept ausführen. Oder ähnlicher Lernkontext. Wie wird etwas genau ganz praktisch gemacht. Für den Bereich der Persönlichkeitsentwicklung finde ich es ungünstig, da ich die Körpersprache, die Gestik und die Mimik des Klienten nicht wahrnehmen kann. So gehen uns eine Vielzahl von Impulsen verloren.

Der Zeitaufwand ist enorm. Die Teilnehmenden benötigten bei Arthur zwei Stunden Zeit, bis das Navigieren so richtig funktionierte. Das fand ich viel zu lange.

Die Entscheidung: Ich werde dies Art des Trainings auf jeden Fall nicht mit Arthur durchführen, da zu kompliziert für die Teilnehmenden. Wenn würde ich Possibl nutzen wollen. Dort ist mir nur zuviel vorgegeben. 

Was meinst du dazu?

 

Mutig eine unbequeme Meinungsäußerung veröffentlicht

Liebe Frauen, versteht mich bitte richtig. Mir liegt es am Herzen, dass wir unsere Welt ein wenig freundlicher gestalten. Dazu gehört auch das immer noch aktuelle Thema der ungleichen Finanzen von Frauen und Männern. Ich habe es selbst erlebt: Ein Kollege mit geringerer Qualifizierung hat vom Fleck weg als mein Nachfolger damals 2.000 DM mehr Gehalt bekommen. Das war früher schon viel Geld und ich war schon stolz auf das, was ich damals bei meinem Antritt in diese Position als Gehalt ausgehandelt hatte. Ich war im Nachhinein einfach fassungslos. Damals gab es noch nicht das AGG. Deshalb hätte ich auch nichts unternehmen können. Aber ich empfand das als extrem ungerecht. Deshalb habe ich diesen Artikel geschrieben:  Meine Meinung zum Gender-Gap. Und wie siehst du dies?

 

Tag der Weiterbildung in 2021 - natürlich online

Der alle zwei Jahre stattfindende Tag der Weiterbildung hast dieses Jahr folgende Forderung im Titel:

„Experten fordern die bundesweite Regelung der öffentlichen Weiterbildung“

Fachleute bemängeln am Koalitionsvertrag, wie wenig konkret der Bildungsbereich ausgestaltet wurde. Die Branche fordert nicht nur Geld, sondern bundeseinheitliche Regelungen für die Weiterbildung, sie fordert ein Weiterbildungsgesetz.

Mehrere beteiligte Akteure haben offene Lernangebote erteilt. So habe ich persönlich mich noch einmal mit MOODLE beschäftigt. Da ich meine installierte MOODLE- Onlineakademie aufbaue und das doch auch ein Megaprojekt ist.

 

Konkurrenz zu ZOOM?

Ich besuchte eine Plattform namens Wonder. Es sollte zwei Vorträge mit anschließender Diskussionsrunde sowie in einzelnen Bereichen frei gewählte lockere Gesprächsrunden geben. Ist nur schwierig, wenn man niemanden kennt. Mein Fazit: Das ist zwar schön, sich zum Netzwerken dann in einzelnen Kreisen frei bewegen zu können. Aber es fehlt ein bisschen die Moderation für den Start. Vielleicht geeignet für so etwas wie ein Online Word-Cafe.


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