Lesetipp des Monats

Sprache ohne Worte

Die Welt der Persönlichkeits-entwicklung ist so bunt und vielschichtig. Viele Menschen forschen daran und tragen dazu bei, dass Jede/Jeder sich weiter entwickeln kann. Und eine Möglichkeit ist es, den Punkt der Physis mit zu beachten. Im Urlaub habe ich mich deshalb mit dem Buch: Sprache ohne Worte von Peter A. Levine beschäftgit. Es hat mir sehr gut gefallen. Eine der NLP "Altvorderen" hat immer wieder gefragt: Was ist der Unterschied, der den Unterschied macht, wenn es nicht geklappt hat. Was ist hier anders. Und dieser Satz hat mich motiviert, weiter nach guten Modellen / neuen Formaten für das NLP zu suchen. So bin ich auf Peter A. Levine gestoßen. Seine Forschung bezieht sich auf einen Teil in uns, welcher in Verbindung mit vielen Säugetieren dieser Erde besteht und bezieht es auf PTBS. Ich jedenfall war sehr begeistert. 

Peter A. Levine ISBN 9783466309184

Monatsrückblick #Februar2022

Ein Monat voller unerwarteter Ereignisse...

Manchmal benötigt es einen langen Atem. Nun haben wir schon über zwei Jahre diese vielen Infektionszahlen und nun auch noch einen Krieg. Da benötigen wir schon psychisch eine gute Resourcen-Orientierung, um nicht irgendwann die Hoffnung und den Mut zu verlieren. Da dies ja meine Profession ist, muss ich natürlich erst einmal gut für mich sorgen, um dann auch weiter andere zu untersützen. Ich lasse mir auf jeden Fall etwas einfallen, um dieser meiner Haltung gerecht zu werden. Du wirst es hier oder in den sozialen Medien erfahren und kannst dann davon profitieren. 

 

Krieg: Erinnerung an meine Kindheit und Jugend

Als Jugendliche wollte ich mich den Gefahren eines Atomkrieges durch Auswanderung entziehen. In meinem Freundeskreis hatten wir uns dafür Neuseeland ausgesucht. Mein damaliger Freund hat dies dann auch in die Tat umgesetzt. Um dies Hinzubekommen hat er eine Karriere als Marineoffizier angestrebt. Es ist ihm auch tatsächlich gelungen. Ich aber bin hiergeblieben, denn ich war noch nicht volljährig und konnte das nicht selbst entscheiden. Und dann kam das, was man Leben nennt dazwischen. Ich bin in der Folge dann nur bis Island gekommen, aber das war und ist dort auch wunderschön.

Am 24.02.2022 ließ Putin die Ukraine angreifen. Als diese Nachricht durch die Lifeticker kam, war ich sofort wieder in dem Zustand der Jugendlichen von damals. Wo gehe ich hin? Was mache ich konkret? Mich hat dies, wahrscheinlich genauso wie dich, unglaublich erschreckt und verängstigt. Ich sprach mit allen meinen Lieben und einer meiner Söhne wollte sofort in den Krieg ziehen, um die Ukraine zu verteidigen. Allerdings war er nicht bei der Bundeswehr und hat keine militärische Ausbildung. Mein Mutterherz ist darüber doch froh. Auch wenn ich es wichtig finde, etwas zu tun, wäre diese Aktion mir doch nicht recht gewesen.

Wer mich kennt, weiß, dass ich mich von negativen Gefühlen nicht beherrschen lassen will. Wie also gehe ich mit meinen Gefühlen in diesem Punkt um? Wir sind wahrscheinlich alle nun schon seit mehr als zwei Jahren damit beschäftigt, wie mit negativen Gefühlen umzugehen ist. Ich gebe zu, auch für mich braucht es eine bewusste Entscheidung, mich von den Gefühlen, verursacht durch den ständigen negativen Nachrichtenkonsum, nicht überwältigen zu lassen. Was tue ich? Ich habe mich im Moment entschieden, keine Radio- und Fernsehnachrichten mehr zu konsumieren. Sondern ich lese Zeitung. Das was ich durch die sozialen Medien mitbekomme ist schon genug. Um zu helfen, gibt es viele Spendenmöglichkeiten. Hier die Seite der Aktion Deutschland hilft. https://www.aktion-deutschland-hilft.de/de/spenden/  und auch bei Facebook gibt es Aktionen, an denen man sich beteiligen kann.

Ich werde mir noch überlegen, was ich vielleicht sonst noch tun kann und werde hier berichten. Aber eines ist gewiss, ich lasse mich nicht davon beherrschen. Denn dann hat Putin schon gewonnen. Lass mich doch wissen, wie du mit der Situation umgehst, was du für dich tust. Denn wie im Flugzeug, gilt auch hier. Wir müssen gut für uns sorgen, sonst können wir auch nicht helfen. 

 

Präsenz in Online verwandeln

Moderiert und einzelne Onlinesessions habe ich schon gemacht. Aber Bei insgesamt 74 curricularen Ausbildungstagen ist das eine kleine Mammutaufgabe. Präsenz in Online verwandeln kann auf sehr unterschiedliche Art und Weise erfolgen.  Präsenz in Online verwandeln bedeutet für mich, dass mir der Output, also dass was bei meinen Seminarteilnehmenden ankommt, sehr wichtig ist. Meine Trainings sollen erlebnisorientiert sein, es soll Spaß machen oder Freude bereiten und der Lerneffekt soll nachhaltig sein. Meine bisherigen Seminarteilnehmenden wissen das dies für mich wichtig ist und stets in meine Arbeit einfließt. Es ist für mich die Grundvoraussetzung. Aber wie geht das nun im Onlineraum? Es ist eine Neuentwicklung jedes einzelnen Seminartages, es braucht ungewöhnliche Lösungen und im Moment gelingt dies so nach und nach ganz gut. Allerdings bin ich noch nicht da, wo ich hinmöchte. Denn es benötigt ja auch sehr viel unterschiedliche Soft- und Hardware-Anwendungen damit das alles so funktioniert und jedes einzelne Programm will gelernt werden.

So bin ich zu jeder Seminareinheit gefordert und es gibt viele Situationen, in denen ich mich frage: Wie soll ich das jetzt bitteschön in den Online-Seminarraum bringen?

Hier ein gelungenes Beispiel: Ich mache für die Wahrnehmung unter anderem immer eine Übung mit Düften. Ich reiche ein Duftöl herum und die Teilnehmenden schnuppern mit geschlossenen Augen an dem Duftöl und haben die Aufgabe spontan zu sagen, an was Sie der Duft erinnert.

Tja und nun ONLINE???? So ist die Idee entstanden, den Teilnehmenden jeweils eine Reihe mit Duftöl getränkte, in Folie eingeschweißte, Wattebäuschchen zu senden. Am Bildschirm öffnen wir dann die mit einer Zahl markierten „Tütchen“ jeweils und die Teilnehmenden berichten dann genauso, an was sie der jeweilige Duft erinnert.

 

Neue Technik und Software

Da ich jetzt meine Ausbildungen in Live-Online-Seminare verwandle, kam ich sehr schnell an die Grenzen des machbaren (unabhängig von den Inhalten). Meine Rechner sowohl mein IMac und mein MacBook Air waren von der Geschwindigkeit, der Festplattengröße und dem Arbeitsspeicher schnell an ihrem Kapazitätsende. So musste ein neuer her. Jetzt bin ich stolze Besitzerin eine MacBook Pro. Der Rechner ist so schnell, dass ich mich oft noch erschrecke, wie schnell alles geht. Gleichzeitig funktioniert es richtig gut, zu streamen und mit dem iPad als Whiteboard zu interagieren und auch der Anschluss einer Dokumentenkamera ist kein Problem. Allerdings war und bin ich schön gefordert. Bis alles so weit wieder lief (Drucker, Server und alle anderen Geräte) dauerte es eine ganze Weile. 

Und nun geht es so nach und nach mit MOODLE, OBS und Streamdeck voran. Allerdings bin ich genötigt, mich in Geduld mit mir selbst zu üben. Denn es ist schon eine kleine Herausforderung und dauert seine Zeit.

 

Was sonst noch im Februar los war:

Sturmtief Ylenia und Zeynep

Um mich herum tobte der jeweilige Sturm. Bei mir persönlich war nichts los. Bei meiner Schwester war das Auto Ihres Mannes in Gefahr. Er hat ein Taxiunternehmen und eine Kastanie droht auf das Fahrzeug zu kippen. Sie rief mich aufgeregt an und fragte, ob denn bei mir alles in Ordnung sei. Ich hatte einen Wäscheständer auf der Terrasse stehen und er bewegte sich nicht ein bisschen. Das war unglaublich. Ich habe das Glück, dass hinter meiner Terrasse ein Haus steht und deshalb von dieser Seite kein Wind kommt. So auch rechts und links habe ich Nachbarn. Auf der einen Seite einen festen Sichtzaun und auf der anderen Seite ein Mauer. Das Ganze ist deshalb wie ein kleines Atrium.

Überraschung am Valentinstag

Morgens gehe ich ganz gern schwimmen. Wenn es zeitlich und organisatorisch irgend geht, tue ich dies. Mein Sportstudio hat ein Schwimmbad dabei und morgens ist es auch meist recht lehr. Am 14. Februar war ich dort auch und bekam, ganz verblüfft, eine Rose geschenkt. Ihr müsst wissen, ich neige zu niedrigem Blutdruck, deshalb brauche ich morgens dann immer ein bisschen, bis ich im Tag angekommen bin. Auf meine Frage, wofür diese denn sei, kam die Antwort, naja, heute ist doch Valentinstag. Das hatte ich komplett vergessen. So war ich angenehm überrascht.

Persönlich hatte ich eine große Freude

Meine kleine Enkeltochter saß das erste Mal allein auf dem Pferderücken und erhielt von der Mama Reitunterricht. Ich war einfach begeistert, mit welcher Selbstverständlichkeit sie da oben auf dem kleinen Pony saß.

Ausblick auf den März

VTT2022

Die #VTT2022 starten in der ersten Märzwoche. Ich freue mich schon sehr darauf. Vielleicht sehen wir uns dort? Die Keynotes sind vielversprechende und es ist wieder ein sehr ansprechender Mix aus Angeboten für die Weiterbildungsszene.

Vorstellung in der Fachgruppe des DVNLP

Planung der neuen Aufgaben für die Fachgruppe haben wir uns für diesen Monat vorgenommen. Erste Termine werden Mitte März mit dem Newsletter des DVNLP verbreitet.

Challenge von Zamyat E. Klein

Ich bin bei der Challenge von Zamyat - Präsenz in Online verwandeln - im März dabei. Es ist aus meiner Sicht sinnvoll, sich in diesem Punkt mit anderen intensiv auszutauschen, so dass immer neue großartige Ideen entstehen. Die Ergebnisse könnt ihr dann in meinen Seminaren erleben.


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