Dieses Quartal ist an mir vorbei geflogen und das, obwohl oder gerade deshalb, weil es so intensiv war.
Standortverlegung

Ich habe Ende des Jahres 2025 entschieden, meinen Standort wieder zurück in den Landkreis Rotenburg an der Wuemme zu verlegen. Von 1994 bis 2019 habe ich hier gewohnt und gearbeitet. Genauer gesagt in Scheessel im Ortsteil Wohlsdorf. Ich hatte dort mein Haus und meine eigenen Seminarräume. Es fallen im Kundenkontext Arbeiten an, welche so unsichtbar nebenbei zu erledigen sind. Es fand sich kein Personal, um diese Aufgaben zu übernehmen. So hatte ich beschlossen, mich von diesem Standort zu trennen. Gesagt, getan, ich bin weggezogen. Ich landete zuerst in Hamburg und dann in Köhn-Pülsen am Selenter See.
Abschied vom See

Nun habe ich diesen wunderbaren Platz am Selenter See in Schleswig-Holstein zwischen dem See und der Ostsee gelegen mit einem lachenden und einem weinenden Auge wieder verlassen. Die Natur ist so wunderschön. Es ist absolut ruhig und man kann viele Wasservögel beobachten und im See oder in der Ostsee schwimmen. Aber die Fahrtzeit war ein wirklich hoher Preis dafür. Letztlich zu hoch. Die verlorene Zeit ist es letztlich für mich nicht wert gewesen, dort zu bleiben.
Mein neuer Standort liegt im alten Wirkungskreis, allerdings näher an der Autobahn. Deshalb freue ich mich sehr, dass ich jetzt relativ nah an der Autobahn wohne und gleichzeitig in einem wunderschönen, historischen, bedeutsamen Ort; und zwar in Sittensen. Ich hatte mich zuerst in diese Wohnung verliebt und bin noch immer ganz begeistert. Sie ist halb rund und deshalb etwas ganz besonderes. Das bedeutet zwar, dass Bilder aufhängen schwieriger ist, aber auch das ist machbar. Es ist ein tolles Raumgefühl.
Anfang des Umzuges

Den Anfang des Umzuges machte ich mit meinen Kartons, welche noch unangetastet am Standort in Pülsen herum standen. Das Haus in Pülsen war mit allem ausgestattet gewesen, und somit waren meine Küchenutensilien in einer Abseite geparkt. Das Einrichten der Küche in Sittensen war deshalb schnell erledigt. Die erste Schlafgelegenheit kam Anfang Januar und so war es kein Problem, dass die Straßenverhältnisse so schlecht waren, dass man nicht hätte fahren können. Ich blieb einfach in Sittensen und fuhr von dort aus zu meinen Kundenterminen, so dass ich die Zeit mit Schnee und Glatteis ganz gut überstanden habe. Ich konnte Kundenbesuche per Bahnfahrt erledigen.Kaum hatte ich gepostet, dass ich wieder im Landkreis Rotenburg bin, bekam ich gleich Kundenanfragen und -Aufträge. Darüber habe ich mich sehr gefreut und diese natürlich gern übernommen.
Neue Dinge

So ein Umzug bringt viele Änderungen mit sich. Man benötigt das ein oder andere Detail neu; zum Beispiel eine Schelle für den Waschmaschinenschlauch. Da aufgrund der Glatteissituation ein Autofahren nicht möglich war, bin ich zu Fuß mit meinen isländischen Spikes für Stiefel gegangen und habe bei dem ortsansässigen Handwerker diese Schelle gekauft. Allerdings benötigte es dann doch noch einige andere Dinge. Aber so allmählich ist fast alles erledigt.
Neues Lieblingsgebäck
Die Einkehr beim gegenüberliegenden Bäcker hat mich mit einer sehr leckeren Spezialität des hiesigen Bäckers bekannt gemacht. Ich kann nur sagen wirklich lecker. Es handelt sich um eine Art Brandteig mit einer Füllung aus Vanillecreme.
Internationaler Frauentag

Die eine oder der andere, die mir hier folgen, weiß sicherlich, dass Island meine zweite Heimat ist. Anlässlich des Internationalen Frauentages wurde in Achim ein interessanter Film gezeigt. Auf Island haben die isländischen Frauen gemeinschaftlich einen Streik organisiert. Das ganze Land war quasi lahmgelegt. Ein sehr interessanter Film. Zeigte er doch auf, was passiert, wenn Frauen nicht an der Wirtschaft teilnehmen. Die isländischen Frauen haben so für ihre Gleichberechtigung auf Island gekämpft. Ich weiß schon länger, dass dieses so war, aber das Ganze noch einmal als Film zu sehen und damit zu erleben war sehr interessant. Nicht, dass ich mit lila Latzhosen herum laufe, aber die Ungleichbehandlung zwischen Männern und Frauen innerhalb unserer Gesellschaft ist immer noch sehr stark vorhanden. Und auch wurde bereits wissenschaftlich festgestellt, dass gemischte Führungsteams erfolgreicher sind, als eine reine Männerführungsriege.
Gutes Essen und Kochen sind eine meiner Leidenschaften

Viele, die mich kennen, wissen, dass ich leidenschaftlich gerne koche und gutes Essen liebe. Welch ein Wunder, stamme ich doch aus einer Gastronomiefamilie. Ich bin die fünfte Generation, habe nur diese Tradition nicht fortgesetzt. Zum leckeren Essen und guten Kochen gehören für mich frische Kräuter. Deshalb habe ich mir für meinen neuen Standort eine Kräuterspirale zugelegt. Dort sind die wichtigsten Kräuter vorhanden und ich habe sie auch schon genutzt.
Eisdiele entdeckt
In meiner Nähe befindet sich auch eine zauberhafte Eisdiele im Garten. Ich kann sie zu Fuß erreichen. Dort in der Sonne zu sitzen und einen Kaffee Affogato zu genießen, ist schon etwas Feines. Und nebenan kann ich gleich auch regionale Bioprodukte für den täglichen Bedarf kaufen. Das ist eine Freude.
Ahnenforschung-Impulse eingesammelt
Ich interessiere mich sehr für Historie. Ursprünglich wollte ich einmal Archäologie studieren. Als ich in dem Alter war, dass die s entschieden werden musste, durfte ich dies nicht. Damals konnten die Eltern dies noch bestimmen. Aber mein Interesse an der Vergangenheit ist hoch. Hier im Landkreis Rotenburg gibt es einen Mann, der sich sehr intensiv mit Ahnenforschung beschäftigt und auch schon mehrere Bücher dazu geschrieben hat. Er heißt Jürgen Hoops und bot einen Kurs bezüglich Ahnenforschung an. Als ich dieses Angebot gelesen habe, konnte ich nicht widerstehen. Die Seite meines Vaters ist bereits von meiner Cousine sehr intensiv erforscht worden. Die Schwester meines Vaters war die Mutter meiner Cousine. Meine Seite mütterlicherseits ist mir zwar in groben Zügen bekannt, aber die Details nicht. Schon längere Zeit trage ich mich mit dem Gedanken, hier ein bisschen nachzuforschen. Nun habe ich viele Impulse bekommen, wie ich das tun könnte. Ich freu mich darauf, dass irgendwann zu starten. Aber im Moment habe ich noch nicht die freien Valenzen dafür.
Arbeitskontext

Nun könnte man denken, ich habe nichts anderes getan, als mein Privatleben zu leben. Das ist nicht so ganz richtig. Mir fällt es nur immer schwer, meine Arbeit so ausdrücklich zu benennen. Nach dem Motto: Mein Auto, mein Haus, mein xy. Damit aber nicht so aussieht, als ob ich nur privat unterwegs war, hier die Themen mit denen ich unterwegs war. Mein Kalender war wirklich randvoll: Ich gab ein Existenzgründung Seminar, ein mehrtägiges Seminar zum Thema Zeit- und Selbstmanagement, eine Moderation der Führungsmannschaft einer Holding mit vielen Betrieben, ein mehrtägiges Führungs-Training, eine Supervision für eine soziale Einrichtung, eine Moderation für die Umgestaltung eines Arbeitszeitmodells innerhalb mehrerer autonom arbeitender Teams und einzelne Coaching Fälle zu den Themen Führungsverhalten, Auftreten im Vertriebskontext und Umgang mit einem Konflikt, ein NLP-Basiskurs, das ist Ausschnitt aus der Liste, was ich eigentlich beruflich getan habe. Jede einzelne dieser habe ich mit sehr viel Freude geleistet. Es ist immer wieder wunderbar zu erleben, was meine Arbeit bewirkt. Und wie man sehen kann, diese Vielschichtigkeit der Termine bedeutet, man kann mich überall dort einsetzen, wo es „menschelt“. Trotz aller KI-Modelle ist es wunderbar zu erleben, dass wir Menschen soziale Wesen sind. Auch wenn man das im Außen, ob dessen was gerade so passiert, manchmal nicht glauben kann.
Und was ist mit KI?

Aufgrund der Tatsache, dass bei uns sehr viele Menschen in Rente gehen werden, ist es schon heute klar, dass wir so viel als möglich digitalisieren und automatisieren müssen. Wer soll sonst die ganze Arbeit erledigen? Und alle, die mich kennen wissen, ich versuche immer so viel als möglich von modernen Methoden für meine Kunden mitzunehmen, damit ich diese dann auch Ihnen zur Verfügung stellen kann. Deshalb beschäftige ich mich seit mehr als drei Jahren mit KI. Eine zeitlang hatte ChatGPT die Nase vor. Aber jetzt ist es meines Erachtens Claude. Es gibt sehr viele, welche im Detail alles testen und dann darüber berichten. Ich ziehe meine Informationen aus dem Austausch innerhalb meiner Mastermindgruppe und aus verschiedenen veröffentlichten Quellen. Für mich ist KI ein Tool, welches die Arbeit vereinfachen kann, man aber schon wissen muss, was man tut, damit man keine unerwünschten Nebenwirkungen erzielt. Deshalb ist immer auch eine Cybersecurity-Beratung notwendig. Da bin ich jedoch an meiner Grenze. Ich bin vorsichtig und gleichzeitig neugierig.
Fazit
Ein sehr intensives erstes Quartal. Ich bin erstaunt, was ich alles geschafft habe. Nun wird es bald Zeit für ein Pause und etwas Erholung. Was ich gerade noch überlege: Hast du Interesse daran, eine morgendliche positive Botschaft für den Tag von mir zu lesen? Ich mache dies jeden Morgen für mich (oder fast jeden Morgen, manchmal ist die Zeit zu knapp, aber meistens gelingt es mir). Es geht darum, sich selbst zu stärken, um in diesen verrückten Zeiten seine Ressourcen zu bewahren. Ich schaue auch keine Nachrichten, ich lese sie. Also, wenn du Interesse daran hättest, einen positiven Spruch von mir zu lesen, dann kommentiere dies einfach mit JA. Je nachdem wieviele Menschen dies möchten, werde ich dann auf Instagram solch einen Spruch posten.
