Lesetipp des Monats

Sprache ohne Worte

Die Welt der Persönlichkeits-entwicklung ist so bunt und vielschichtig. Viele Menschen forschen daran und tragen dazu bei, dass Jede/Jeder sich weiter entwickeln kann. Und eine Möglichkeit ist es, den Punkt der Physis mit zu beachten. Im Urlaub habe ich mich deshalb mit dem Buch: Sprache ohne Worte von Peter A. Levine beschäftgit. Es hat mir sehr gut gefallen. Eine der NLP "Altvorderen" hat immer wieder gefragt: Was ist der Unterschied, der den Unterschied macht, wenn es nicht geklappt hat. Was ist hier anders. Und dieser Satz hat mich motiviert, weiter nach guten Modellen / neuen Formaten für das NLP zu suchen. So bin ich auf Peter A. Levine gestoßen. Seine Forschung bezieht sich auf einen Teil in uns, welcher in Verbindung mit vielen Säugetieren dieser Erde besteht und bezieht es auf PTBS. Ich jedenfall war sehr begeistert. 

Peter A. Levine ISBN 9783466309184

Beobachtungen von Corona-Auswirkungen

Spannend, wie das auf die Sinneskanäle wirkt

Wir dürfen wieder mehr unterwegs sein. Mit Maske und Abstand dürfen wir wieder shoppen und andere Menschen treffen.  Unternehmen haben Hygienekonzepte entwickelt. Also begegnen wir uns wieder und gehen einkaufen. Oder wir treffen live andere Menschen. 

Und wie geht es dir danach? Bist du erschöpft? Fühlst du dich hinterher schlecht; insbesondere nach dem Shoppen? Ich war vor mehr als 30 Jahren einmal längere Zeit im Krankenhaus. Ich musste komplett still liegen bleiben. Ich durfte mich nicht einmal aufsetzen. Als ich nach diesen Monaten entlassen wurde, war ich zuerst mit der Reizüberflutung in der „Welt da draußen“ völlig überfordert. Meine Sinne wurden überlastet.

Ich war ab Anfang März in einer freiwilligen Quarantäne. Nur zum Lebensmittel kaufen ging ich noch raus. Aber auch dies nur selten, da ich dann auf Vorratshaltung umgestellt habe.

Nach dem Lockdown und meinen ersten Stippvisiten „draußen“ fühlte ich mich genau so, wie damals. Nur kommt ja im Moment noch die grundsätzliche Gefahr einer lebensbedrohenden Infektion hinzu. Und bei dem einen oder anderen ist ja auch noch die finanzielle Existenz bedroht. Ich vermute,  das deshalb viele ihre Erschöpfung, wenn sie von draußen wieder zurück sind, auf die Masken schieben. Nicht vielen ist es klar, dass mehrere existenzbedrohende Umstände auf einer unbewußten Ebene viel Kraft und Energie kosten.

Deshalb empfehle ich positive Affirmationen, entspannende Phantasiereisen (hier findest du in Kürze welche) und entsprechende Tees. Das stärkt das Immunsystem.

Das Treffen mit Freunden und Familie sowie mit Kunden hat jedoch eine andere Wirkung. Ich bzw. wir waren während des harten Lockdown per Videochat im Kontakt, alles was sonst im persönlichen Miteinander stattfand, ereignete sich jetzt per Videochat. Sowohl Kundentermine als auch die Treffen mit Freunden und Familie. Wir haben sogar ein gemeinsames Osterfrühstück virtuell gestalten und Spielrunden mit Siedler von Catan. Das Ganze hat uns zwar gut getan, aber es ist nach wie vor kein Ersatz für persönliche Treffen. Das war wirklich eine Wohltat, als wir uns das erste Mal wieder begegnet sind. Und heute genießen wir das mit Vorsicht sehr und sind uns der Wichtigkeit noch mehr bewusst. Oxytocin ist das Vertrauenshormon und es wird durch den persönlichen Kontakt erzeugt oder gestärkt. Deshalb ist das für uns als lebendige Wesen sehr wichtig andere Menschen zu treffen. 


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