Die Überzeugung  „Persönlichkeitsentwicklung will ich nicht, dann bin ich nicht mehr ich“ kommt in unterschiedlichen Varianten daher.

  • Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.
  • Ich bin zu alt für Veränderungen
  • Ich will nicht verändern, dann erkenne ich mich ja gar nicht wieder.

Ich sage dir, das muss auch nicht sein.

Entdeckung meines Glaubenssatzes

Ich selbst habe ca. 5. oder 6. Schulklasse einen Glaubenssatz entwickelt: „Ich bin nicht kreativ!“ Ausgelöst durch ein Erlebnis während meiner Schulzeit. 1998 entdeckte ich, dass Kreativität eine Grundfähigkeit des Menschen ist. Nach dieser Entdeckung konnte ich diese Überzeugung loslassen. Aber warum sollte ich das tun? Ich bin eher zufällig auf diese Überzeugung gestoßen. Und ich muss sagen, das war eine sehr gute Erkenntnis. Denn dieser Glaubenssatz hat mich sehr eingeschränkt, weil ich mich nicht im klassischen Sinne künstlerisch ausgedrückt habe. Nur Im Rahmen meiner vor 1998 nachgegangenen Berufstätigkeit habe ich die Kreativität genutzt. Mir war es nur nicht bewusst.

Die Verwandlung

Diesen Chanceprozess würde ich jetzt nicht als „Ich bin nicht mehr Ich“, sondern ich bin mir meiner Fähigkeiten bewusst und glaube nicht mehr unbewusst, „ich bin nicht kreativ“. Ich bin auch Kreativ. Allein hätte ich diese Überzeugung vielleicht gar nicht entdeckt. Mein Leben wäre weniger bunt und vielfältig. Es hat dazu geführt, dass ich meine Kreativität nun bewusst ausleben. Zum Beispiel beim Kochen, beim Backen (ich liebe es und wenn ich die Zeit dazu habe, dann tue ich es) und beim Entdecken von anderen kreativen Ausdrucksformen, wie Nähen, Basteln, Filzen und natürlich auch in der Arbeit mit meinen Klienten. D.h. nicht, dass ich dies nicht auch ohne diese Entdeckung getan hätte, nein nur nutze ich diese Fähigkeit jetzt bewusster.

Während einer meiner NLP-Ausbildungen bin ich darauf gestoßen. Dort habe ich gelernt, was es für uns in unserem Menschsein bedeutet, sich kreativ auszudrücken, sich künstlerisch oder handwerklich zu betätigen. Bis heute möchte ich diese Erfahrung nicht mehr missen. Und das wichtigste für mich: Ich bin kreativ und das ist gut so!

Was ist nun mit meinem ICH?

Aber würde ich oder würden mir nahestehende Menschen behaupten, „ich bin nicht mehr ich“? Nein, im Gegenteil. Diese Überzeugung habe ich in einem Alter entwickelt, in welchem wir uns auf dem Weg sind erwachsener zu werden. Wir sind empfänglich für solche Überzeugungen. Es war eine Überzeugung einer etwas unfähigen Lehrkraft und ich habe sie ungefragt übernommen und geglaubt. So wurde sie zu meiner. Dies tun wir immer wieder. Und erst, wenn uns die Überzeugungen bewusst werden oder wenn wir mit einer bestimmten Situation einen Leidensdruck haben, dann begeben wir uns auf den Weg, dies zu erforschen und ggfs. eine neue Überzeugung zu entwickeln.

So wurde ich unterstützt

Habe ich dies allein geschafft? Nein. Ich war im Seminar mit einem NLP-Kollegen und den anderen Seminarteilnehmenden. Im Rahmen der Übungen zum Theam Glaubenssatzarbeit habe ich diesen entdeckt und dann verändert. Ich habe das so empfunden, mein wirkliches ICH wurde stärker und nicht von außen manipulierbar, weil ich eine Überzeugung eines anderen zu meinem Glaubenssatz gemacht habe.

Ändert sich das ICH durch solch ein Vorgehen? Nun könnte ich hier ganze Abhandlungen über das ICH schreiben. Das will ich aber nicht. Bei Wikipedia gibt es bereits hervorragende Definitionen des ICH. Ich halte es mit Erving Goffman . Er sah das ICH in seinem sogenannten Dramaturgischen Modell als eine Art Schauspieler an, welches  in verschiedenen Situationen unterschiedliche Formen annimmt. Diese Definition heißt nicht, dass wir unecht sind und nur schauspielern. Nein es ist schon so, das wir automatisch verschiedene Rollen einnehmen und diese gehören zu uns. Laut Goffman ist es unmöglich, das ICH einer Person wirklich zu definieren, da dieses ICH auch in der Selbstreflexion verschiedene Rollen annehmen kann. Das entspricht meiner Philosophie über das ICH. Es kommt meiner in jungen Jahre nicht so bewusst ausgelebten Kreativität am nächsten, Viele Dinge von Goffmann wurden auch in meine angebotene Trainerausbildung eingearbeitet.

Fazit

Du musst gar nichts. Es sei denn du willst. Wenn du dich auf den Weg machen möchtest, um dich selbst besser kennen lernen oder einen Leidensdruck bearbeiten willst, damit dein Leben leichter wird, dann kann ich dir versprechen, dass du in zwei Tagen eine ganze Reihe von Glaubenssatzverändernden Möglichkeiten erlernen, erleben und erfahren kannst. ANMELDELINK folgt.